
Zwischen den Orten Finow und Eberswalde fand im Jahr 2002 die Landesgartenschau statt. Auf dem Gelände des früheren Gutsbezirks „Eisenspalterei“ gab 170 Tage lang, zwischen dem 27. April und dem 13. Oktober 2002, ein buntes Programm rund um Gartengestaltung, Musik, Kunst und Entertainment. Entlang des idyllischen Finowkanals, der ältesten Wasserstraße Deutschlands, wurden auf dem eigenes für die Landesgartenschau hergerichteten Gelände alte Gebäude restauriert und insgesamt 29 Themengärten boten die ideale Kulisse für 170 Tage reinstes Vergnügen auf dem Gartenschaugelände.
Nach vormals 10 Jahre der Brache und 200 Jahre industrieller Nutzung bot das ehemalige Gutsbezirk „Eisenspalterei“ den perfekten Rahmen für ein blühendes Eberswalde und somit für die Landesgartenschau 2002.
Chancen – Blühendes Eberswalde
Die im Nordosten Brandburgs direkt am Finowkanal liegende Stadt Eberswalde ist die Wiege der Industrialisierung des Bundeslandes Brandenburgs. Ausgehend von der Vergabe der Landesgartenschau an die Stadt hat Eberswalde die Chance ergriffen, sich mit einem interessanten Programm bei der Landesgarten in seiner Vielfalt zu präsentieren und die touristisch interessanten Aspekte der Region mit seiner Industriegeschichte vorzustellen. Entlang des Finowskanals und hindurch durch die historische Altstadt Eberswaldes mit dem alten Rathaus und der im 13. Jahrhundert gebauten Maria-Magdalenen-Kirche führten Stadtsparziergänge hinüber zum Forstbotanischen Garten.
Neben den Reizen der Stadt ist es auch der Finowkanal, der auf einer romantischen Bootsfahrt dazu eingeladen hat, die Seele baumeln zu lassen und eine sowohl landschaftliche als auch geschichtlich interessante Tour durch das Finowtal zu unternehmen.